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Heidelbeeren Blaubeeren

Superfood Heidelbeeren

Besing, Besinge, Mollbeere, Bickbeere, Zeckbeere, Moosbeere, Heubeere oder doch lieber einfach nur Heidelbeere? Die Blaubeere hat viele Namen, doch nur eine ursprüngliche Herkunft. Sie ist in den gemäßigt-nordischen Zonen Eurasiens beheimatet und nicht nur dort als echtes Superfood bekannt. Schon vor vielen Jahren haben auch wir Europäer ihren Geschmack und ihre Wirkung sehr zu schätzen gelernt. Doch warum eigentlich Superfood?

Das blaue Superfood

Zugegeben: Heidelbeeren schmecken einfach in jeder Form, egal ob roh, in einem Smoothie, verarbeitet in einem Muffin oder eingerührt in einen Naturjoghurt. Doch das macht natürlich nicht ihren Status als Superfood aus. Für diesen Status sind vielmehr ihre Nährwerte verantwortlich. Pro 100 g enthalten die Heidelbeeren 0,6 g Eiweiß, 0,5 g Fett, 11,3 g Kohlenhydrate und 3 g Nahrungsfasern. Auch die Mineralstoffe sind mit 2 mg Natrium, 68 mg Kalium, 9 mg Kalzium, 11 mg Phosphor und 4 mg Magnesium nicht zu verachten. Hinzu kommen die Vitamine B2, B6, C, E und Niacin.

Die gesundheitsfördernde Wirkung der Heidelbeeren

Wie Du siehst, machen die Heidelbeeren ihrer Einordnung in die Kategorie Superfoods alle Ehre. Aber was bedeuten all diese Nährwerte für Deinen Körper?

Heidelbeeren vorbeugend gegen Diabetes und Krebs einsetzen

Blaubeeren sollen schweren Krankheiten wie Diabetes und Krebs vorbeugen. In erster Linie liegt das an ihrer antioxidantischen Wirkung. Durch diese werden Giftstoffe aus Deinem Körper geschleust und entzündliche Krankheiten verhindert. Damit sinkt auch das Risiko, an Krebs zu erkranken. Des Weiteren trägt die tägliche Einnahme von Heidelbeeren dazu bei, die Insulinsensibilität zu verbessern und damit auch die Blutzuckerwerte.

Blaubeeren gegen Depressionen und Parkinson

Depressionen und Parkinson gelten als schwere Krankheiten, denen mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln entgegengewirkt werden muss. Blaubeeren können auch bei solchen Krankheiten unterstützend wirken. So hat ein Wissenschaftlerteam der Universität Regensburg herausgefunden, dass die in der Heidelbeere befindlichen Anthocyane mit dafür verantwortlich sind, den Gehirnstoffwechsel positiv zu beeinflussen und somit den beiden Krankheiten bis zu einem gewissen Grad Einhalt zu gebieten.

Heidelbeeren für ein besseres Gedächtnis und mehr Konzentration

Heidelbeeren sind quasi voll von den sogenannten Anthocyanen. Sie sind quasi die Müllabfuhr Deines Gehirns, denn sie tragen, bildlich gesprochen, die grauen Zellen ab und regen die Produktion neuer Zellen an. Damit ist das Superfood maßgeblich mit dafür verantwortlich, sowohl Dein Gedächtnis als auch Deine Konzentrationsfähigkeit zu stärken.

Blaubeeren bei entzündlichen Krankheiten

Blaubeeren wirken gegen nahezu jede entzündliche Krankheit. Du kannst sie also nicht nur vorbeugend essen, sondern auch dann, wenn es schon zu spät und die Krankheit ausgebrochen ist. Danken darfst Du dafür den Gerbstoffen der Heidelbeere. Sie wirken stark entzündungshemmend und können somit gegen Magen-Darm-Krankheiten, gegen Zahnfleischentzündungen, bei Ekzemen und weiteren Entzündungen zum Einsatz kommen.

Heidelbeeren reinigen Deine Blutgefäße

Nicht wenige Krankheiten entstehen durch verstopfte oder verunreinigte Blutgefäße. Arteriosklerose, Thrombose, Herzinfarkte und Schlaganfälle können Folgen von Ablagerungen in den Blutgefäßen sein. Heidelbeeren halten Deine Blutgefäße sauber und entfernen Ablagerungen, die potentiell gefährlich werden können.

Blaubeeren stärken Dein Immunsystem

Zu guter Letzt gewährleisten Blaubeeren in Deiner Nahrung natürlich auch ein kräftiges Immunsystem. Damit beugst Du vergleichsweise harmlosen Erkältungen vor und bist weniger anfällig für Husten und Schnupfen.


Fazit

Blau ist einfach Trumpf! Die kleinen Beeren wirken, wie Du gelesen hast, vorbeugend gegen schwere und weniger schwere Krankheiten und sie können Dir auch dann noch aus der Patsche helfen, wenn beispielsweise der Schnupfen schon ausgebrochen ist. Sie helfen Dir, Dich im Alltag zu konzentrieren und Deine Gehirnleistung im Allgemeinen zu verbessern. Nicht zu vergessen das wichtigste Argument für Blaubeeren: Sie schmecken einfach prima!

 

 

 

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