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Superfood Aloe Vera

Die Wunderpflanze der Wüste

 

Aloe Vera

Was Aloe Vera ist und woher sie kommt

Würde Cleopatra noch leben, wüsste sie sicher einiges über die Wunderpflanze Aloe Vera zu erzählen, denn sie nutzte den Saft des Gewächses, um ihrem Körper Gesundheit, Unvergänglichkeit und vor allem Schönheit zu verleihen. Die ersten Spuren der Pflanze gehen also bis zu 6000 Jahre zurück in die Vergangenheit. Doch nicht nur im alten Ägypten, auch im antiken China war die Pflanze aus der Gattung der Aloe Bestandteil zahlreicher medizinischer Eingriffe. Heute kennst Du sie sicherlich aus verschiedenen Bereichen. Unter anderem hat sie in der Kosmetik ihren festen Platz eingenommen, was nicht selten darüber hinwegtäuscht, dass es sich bei ihr um ein echtes Superfood handelt.

Darum ist Aloe Vera ein Superfood

Als Superfoods werden jene Lebensmittel bezeichnet, die der Gesundheit in einem besonders hohen Maße zuträglich sind, weil sie Nährstoffe in sehr großen Mengen enthalten. Diesen Lebensmitteln ist zudem eigen, dass sie unbehandelt, also frei von chemischen Zusätzen sind. Die Aloe Vera Pflanze erfüllt diese Kriterien, denn sie enthält zahlreiche Vitamine, Mineralstoffe, Anthrachinone, Saponine, Aminosäuren, Enzyme und Mucopolysaccharide, also bestimmte Schleimstoffe, die aus Kohlenhydraten bestehen. Damit ist das Superfood reich an wichtigen Nährstoffen, die, wie Du gleich erfahren wirst, sehr effektiv sind.


So wirkt Aloe Vera auf Deinen Körper

Wissenschaftler haben herausgefunden, dass die Aloe Vera mehr als 200 Inhaltsstoffe aufweist. Alle davon wirken sich positiv auf Deinen Organismus aus, doch kann nur selten gesagt werden, welcher Stoff des Superfoods explizit wie wirkt, denn bei der Wirkung handelt es sich vielmehr um eine Erscheinung, die bedingt durch die Kombination der verschiedenen Inhaltsstoffe zu Tage tritt. Und so sehen diese Wirkungen unter anderem aus:

Entzündungshemmend und das Immunsystem stärkend

Acemannan heißt der Stoff der Aloe Vera, der heute als ihr Hauptbestandteil angesehen wird. Mit seinen Mono- und Polysacchariden, also seinen Einfach- und Mehrfachzuckern, wirkt dieser antiviral, antibakteriell und entzündungshemmend. Das heißt auch, dass das Superfood dazu in der Lage ist, Gelenkkrankheiten vorzubeugen und Schmerzen an zum Beispiel Bändern, Sehnen und Knorpeln zu lindern. Damit beugt die Pflanze unter anderem Arthritis und Arthrose vor. Gleichzeitig stärken die natürlichen Zuckervarianten das Immunsystem und tragen so dazu bei, sich vor bakteriellen Krankheiten zu schützen.

Aloe Vera für eine verbesserte Wundheilung

Aloe Vera wird häufig bei Sonnenbrand eingesetzt, aber auch nach Brandverletzungen oder nach Operationen für eine effizientere Wundheilung. Dabei wird die Pflanze meistens nicht oral zugeführt, sondern zu einer Creme verarbeitet und vorsichtig auf die Haut aufgetragen. Bis zu einem gewissen Grad können ihre Inhaltsstoffe sogar Schmerzmittel ersetzen. Auch bei einer Hautreizung nach Strahlentherapien kann die Pflanze als linderndes Mittel eingesetzt werden, wie diese Studie gezeigt hat.

 

Für eine gute Verdauung

Aloe Vera kann auch bei Verdauungsproblemen eingesetzt werden, allerdings sollte das nur in bestimmten Dosen und nach Rücksprache mit einem Arzt geschehen. So sollte die Pflanze maximal für 2 Wochen zur Anwendung kommen, da eine übermäßige Einnahme (wie bei fast allen Lebensmitteln) für den Körper schädlich sein kann.

 


Fazit

Wie sich gezeigt hat, hat das Gewächs sehr viele positive Eigenschaften. Es wirkt gegen Entzündungen, stärkt das Immunsystem, koordiniert die Verdauung und hilft bei Hautproblemen. Natürlich kann die Pflanze noch viel mehr, so schützt sie beispielsweise auch vor Erfrierungen, lindert die Beschwerden von Insektenstichen, wirkt gegen Herpes und beugt Rheuma vor. Wenn Du noch mehr über das Wundergewächs erfahren möchtest, ist die Studie Evaluation of the Nutritional and Metabolic Effects of Aloe vera mit Sicherheit sehr aufschlussreich für Dich.

 

 

 

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