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Matcha – Der Gesundheits-Booster

Einst als Meditationstee buddhistischer Mönche erschaffen, steht das Pulver heute an der Spitze der gesunden Ernährung.

 

Superfood Matcha

Was ist Matcha und woher stammt das Pulver?

Matcha ist das ultrafein gemahlene Pulver aus dem Blatt des Tencha Tees. Dieser wird von wenigen erfahrenen Teebauern in Japan angebaut, getrocknet und anschließend in Granitsteinmühlen vermahlen.  -> Herstellung

Die Geschichte des Matcha reicht wahrscheinlich bis ins 6. Jahrhundert zurück, wo es in buddhistischen Klöstern in China zu Medizin verarbeitet wurde. Im 12. Jahrhundert erreichte der Teesamen schließlich Japan, wo er stetig verfeinert und im Laufe des 16. Jahrhunderts schließlich durch die Einführung des Schattenanbaus perfektioniert wurde.

Heute gilt Matcha aufgrund seiner vielfältigen Inhaltsstoffe und den daraus resultierenden positiven Eigenschaften als echtes Superfood. -> Mehr,

Übrigens bedeutet der japanische Begriff Matcha nichts weiter als „gemahlener Tee“.

Matcha – Der Weg vom Feld in die Tüte

Matcha wird aus den überschatteten Blättern des Tencha-Tees gewonnen. Das heißt, dass die Pflanzen dieser edlen Grünteesorte rund 4 Wochen vor der Ernte mit nahezu Lichtundurchlässigen Netzen oder Bambusmatten bedeckt werden um rund 90% des Sonnenlichtes abzufangen. Durch diese Maßnahme wird die Bildung von Bitterstoffen gehemmt und die Produktion von Chlorophyll und Aminosäuren angeregt und gesteigert, wodurch die Qualität enorm gesteigert wird.

Die Reifezeit dieser Teeblätter dauert rund 2 Monate länger als die herkömmlicher Teesorten.

Nach der Ernte werden die Teeblätter gedämpft und getrocknet. Der wichtigste Schritt ist nun das Trennen der Stängel und Blattadern vom Blattgewebe mittels Luftzugverfahren. Denn nur das zarte Blattgewebe wird anschließend langsam auf traditionellen Granitmühlen zu feinstem Matcha Pulver vermahlen.

 

Matcha Tencha Blätter

 

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Matcha – Was ist drin?

Matcha enthält eine Vielzahl an Vitaminen und Nährstoffen:

-Aminosäuren  -> L-Theanin

-Antioxidantien -> Epigallocatechingallat (EGCG)

-Calcium

-Catechine

-Chlorophyll

-Eisen

-Gerbstoffe

-Kalium

-Koffein

-Polyphenole

-Proteine

-Tannine

-Vitamine A, B1, B2, B3, C, E, und K

Die positive Wirkung von Matcha

Die wohl bekannteste Eigenschaft ist die Alternative zum Kaffee

Im Gegensatz zu Kaffee hat Matcha die überaus positive Eigenschaft, den Körper und Geist auf sanfte Weise zu beleben. Das aufputschende Koffein ist hier in besonderer Form enthalten. Es ist an die ebenfalls im Tee enthaltenen Gerbstoffe bzw. Tannine gebunden, wodurch das Koffein erst während der Verdauung vom Körper aufgenommen wird. So wirkt es durch die verzögerte Aufnahme deutlich länger.

Außerdem bewirkt die Aminosäure „L-Theanin“ eine Milderung des Koffeinkicks und sorgt so für einen sanften Energieschub für Körper und Geist ohne dass du wie bei Kaffee unruhig oder gar aufgedreht und zittrig wirst.

Die perfekte Balance zwischen Belebung und Entspannung.

 

Matcha Latte

Durch Antioxidantien zum Superfood

Kein anderes Naturprodukt kann mit einem so hohen Wert an Antioxidantien punkten wie Matcha. Antioxidantien wirken gegen freie Radikale, wodurch Schadstoffe von den Körperzellen fern gehalten werden.

Bekannt ist das Pulver auch für sein hohes Gehalt an Epigallocatechingallat (EGCG). Dieses Catechin schützt Beispielsweise 100 Mal stärker vor freien Radikalen als Vitamin C und soll laut einer Studie der University of Kansas City Krebs- und Herzerkrankungen verhindern können.

Augen und Haut

Auch für die Augen und Haut hat Matcha einen hohen Stellenwert da große Mengen an Vitamin A (Beta-Karotin) enthalten sind.

Matcha kann vor Krebs schützen

Chlorophyll wird meist nur mit Pflanzen in Verbindung gebracht, jedoch hat es auch für den menschlichen Organismus eine große Wirkung. Es wirkt entzündungshemmend, steigert Abwehrkräfte und hilft beim Aufbau neuer Blutzellen. Außerdem ist es in Lage, Gifte aus dem Körper auszuleiten, welche schwere Krankheiten wie die Entstehung von Krebs begünstigen können.

 

Zusammengefasst wirkt sich Matcha in folgenden Punkten positiv auf dein Wohlbefinden aus:

-Verbesserung der Konzentration

-Belebung von Körper und Geist

-Stärkung des Immunsystems

-Reduzierung des Erschöpfungszustandes

-Senkung des Krebsrisikos

-Senkung des Risikos einer Herzkrankheit

-Gute Wirkung für Augen und Haut

-Vorbeugung von Alzheimer

-Positive Wirkung auf den Stoffwechsel

-Senkung des Blutdrucks

-Unterstützung der Fett- und Gewichtsreduktion

-Unterstützung beim Muskelaufbau

Wie sollte ich Matcha lagern?

Matcha ist sehr Licht- und Wärmeempfindlich. Ist er dem Sonnenlicht ausgesetzt, werden seine Wirkstoffe rasch zerstört.

Daher solltest du das Pulver am besten im Kühlschrank in einem Luftdicht verschlossenen Behälter aufbewahren, wo es nach Anbruch auch drei bis vier Wochen seine Frische behält. Achte aber besonders darauf das der Behälter wirklich dicht verschlossen ist, da das Pulver sonst Feuchtigkeit und fremde Gerüche aufnimmt.

 

Wieviel Matcha am Tag?

Da es von der Qualität her große Unterschiede gibt und jeder Körper die Substanzen unterschiedlich aufnimmt, ist es eher schwierig eine genaue Angabe zu machen.  In der Regel sollten jedoch 2 bis 3 Tassen Matcha Tee (entspricht etwa 2-3g) am Tag ausreichen um eine positive Wirkung zu erzielen. Schwangere sollten aufgrund des hohen Koffeingehaltes lieber vorübergehend auf den Genuss verzichten.

 

Diese Eigenschaften sollte ein hochwertiges Matcha Produkt aufweisen

 

Matcha Tee

Aroma

Der perfekte Matcha schmeckt süß, cremig und sanft mit einer sehr leichten herben Note. Je mehr dieses Aroma zu schmecken ist, desto höher die Qualität.

Farbe

Beim Öffnen der Verpackung sollte eine leuchtend hellgrüne Farbe zu sehen sein. Durch die lange Beschattungszeit entwickeln die Blätter eine intensivere grüne Farbe. Hier gilt: je kräftiger das Grün, desto höher ist die Qualität. Sollte das Pulver Gelblich oder gar Bräunlich aussehen, kannst du dir sicher sein, dass ein hoher Teil an herkömmlichen Tee beigemischt wurde oder das Produkt im schlimmsten Fall ein kompletter Fake ist.

Körnung

Da für Matcha nur das feine Blattgewebe vermahlen wird, und zwar ausschließlich in Granitsteinmühlen, ist die Körnung mit 5-17µm extrem fein und nicht wahrnehmbar. Sobald du die Körnung mit den Fingern oder der Zunge spüren kannst, wurde höchstwahrscheinlich das ganze Teeblatt von anderen Grünteepflanzen vermahlen und dies auch nicht auf den traditionellen Steinmühlen.

Preis

Warum ist Matcha so teuer? Das liegt zum einen daran, dass die Reifezeit der Blätter der Tencha Pflanze, welche mit lediglich einem Prozent der Grünteesorten Japans ausfällt, rund zwei Monate mehr beträgt als bei herkömmlichen Teesorten. Des weiteren benötigt es zum Mahlen für 30 Gramm des feinen Pulvers eine gute Stunde in den traditionellen Granitsteinmühlen. Ein weiterer großer Faktor für den hohen Preis pro Gramm ist die geringe Exportrate aus Japan, welche lediglich bei 4 Prozent der gesamten Produktion liegt.

Du solltest dich nicht unbedingt darauf verlassen, dass teurer gleich besser ist. Aber du kannst dir sicher sein, dass bei einem unglaublich verlockenden Schnäppchenpreis nicht das drin sein wird, was dir schmackhaft verkauft wird.

 

Genussmöglichkeiten

Üblicherweise wird Matcha als Tee oder mit Milch als Matcha-Latte konsumiert. Doch lässt es sich auch als Zutat für Smoothies, Joghurt, Eis, Desserts, Kuchen, Suppen oder Herzhafte Gerichte verwenden. Durch den tytischen „Umami-Geschmack“ sind dem Pulver in der Anwendung keine Grenzen gesetzt.

Matcha Kuchen

Matcha Kuchen

Matcha Eis

Matcha Eis

Matcha Kekse

Matcha Kekse

 

Matcha Tee – Die Zubereitung

Für die traditionelle und auch leckerste Methode benötigst du:

  • Teeschale
  • Tee Thermometer
  • Bambusspatel
  • Bambusbesen
  • 1 Gramm Matcha
  • 80ml heißes Wasser

Zubereitung

  1. Vor Beginn empfiehlt es sich, die Teeschale schon etwas vorzuwärmen.
  2. Einen Bambusspatel voll Pulver (ca. Ein Gramm) in die Schale geben
  3. Ca. 10ml 80°C heißes Wasser über das Pulver gießen und mit dem Besen zu einem dickflüssigen Brei verrühren.
  4. Anschließend 70ml von dem 80°C heißen Wasser nach gießen und mit dem Bambusbesen schön schaumig und cremig schlagen. Dabei sollte mit dem Besen die Bewegung „M“ oder „W“ ausgeführt werden.
  5. Genießen!

 

 

 

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