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Superfood CBD – Cannabidiol

Die Legalisierung in der Politik noch heiß umstritten, in die Supermarkt- und Drogerieregale bereits still und heimlich eingekehrt – wie kann das sein? Wieso stoßen wir vermehrt auf Hanf-Kaugummis an der Kasse und Cannabis Öl in der Drogerie? Ist das nicht verboten? Im folgenden Artikel erfährst Du mehr über das, was Cannabidiol, kurz CBD, überhaupt ist und warum es sogar den so gesunden Superfoods in nichts nachsteht.

CBD Cannabidiol

Quelle: pixabay.com    Autor: WildOne

Inhalt:

Was ist Cannabidiol bzw. CBD?

Schon vor 5000 Jahren wurde die Hanfpflanze für medizinische Zwecke eingesetzt. Freilich waren vor so langer Zeit noch lange nicht alle Bestandteile des Gewächses bekannt, doch mittlerweile weiß man um insgesamt 489 wesentliche Bestandteile der Hanfpflanze. Zu diesen Bestandteilen gehört unter anderem das Tetrahydrocannabiol (THC). Das ist der Inhaltsstoff, der die berauschende Wirkung hervorruft und die Pflanze insgesamt zu einer sehr Umstrittenen macht. Im medizinischen Rahmen werden heute jedoch nur Produkte angeboten, die diesen psychoaktiven Inhaltsstoff nicht enthalten. Sie hingegen können mit dem sogenannten Cannabidiol (CBD) aufwarten. Produkte mit CBD sind deshalb der sichere Weg, die Pflanze zu nutzen – und zwar absolut legal.

Superfood CBD Öl?

Vielleicht ist es für Dich auf den ersten Blick befremdlich, etwas, das so viele Jahre lang als „schlecht und illegal“ eingestuft wurde, auf einmal in den Regalen zu sehen und legal einkaufen zu können. Eine Einreihung von Cannabidiol in die Kategorie der Superfoods scheint die jahrelange Mystifizierung von Hanf schließlich endgültig ad absurdum zu führen. Nichtsdestotrotz wird Dir der Apotheker oder die Apothekerin vor Ort heute so einige gute Eigenschaften von zum Beispiel Cannabisöl nennen können, die es unumstritten in die Kategorie der Superfoods fallen lässt. So ist CBD Öl beispielsweise reich an Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren. Diese sind insbesondere für Vegetarier und Veganer schwer über die Nahrung aufzunehmen. Es enthält außerdem eine Vielzahl an Vitaminen, vor allem Vitamin E, Mineralstoffe und Spurenelemente (Eisen, Kalium, Kalzium, Kupfer, Mangan, Magnesium, Natrium, Phosphor, Zink). Zudem enthält es Chlorophyll für die optimale Zellatmung und Carotinoide zum Schutz der Zellmembran.

Doch welche Auswirkungen haben all diese Inhaltsstoffe von CBD genau auf Deinen Körper? Wie kann Cannabidiol Dir helfen oder wozu kannst du CBD gebrauchen?

Die positiven Auswirkungen von CBD auf Deine Gesundheit

All diese Inhaltsstoffe vom Superfood Cannabidiol müssen auch zu irgendetwas gut sein. Und tatsächlich zeigten sich in den letzten Wochen, Monaten und Jahren vermehrt die positiven Eigenschaften von Cannabidiol auf die menschliche Gesundheit. Im Folgenden erfährst Du, wie Du von CBD profitieren kannst.

CBD Öl gegen Schlafstörungen?

Bis zu 15 Prozent aller Deutschen haben, so hat es eine repräsentative Umfrage ergeben, Schlafstörungen. Sie schlafen schlecht ein, haben einen sehr leichten Schlaf und wachen darüber schon beim kleinsten Geräusch wieder auf. Ihr Körper kann sich schlichtweg nicht erholen. Auch bei acht und mehr Stunden Schlaf fühlen sie sich alles andere als erholt. Viele greifen dann zu Schlaftabletten, werden im schlimmsten Fall sogar abhängig von den (problematischerweise) nicht rezeptpflichtigen Schlafhilfen. Studien zeigen mittlerweile jedoch, dass CBD die Schlafqualität der betroffenen Menschen deutlich verbessern kann. Und zwar ohne die negativen Folgen einer möglichen Abhängigkeit. Wer am Abend ein paar Tropfen des Öls in seine warme Honigmilch gibt, kann mit dem Pflanzenstoff seine Schlafqualität stark verbessern.

Cannabidiol gegen Stress-, Angst- und Beklemmungsgefühle sowie gegen Depressionen

Schon 2010 wurde eine Studie veröffentlicht, die bewies, dass Cannabidiol sich beruhigend auf unsere Gemütsverfassung auswirken kann. Eine gute Nachricht, bedenkt man, dass sich deutschlandweit mehr als 14 Prozent aller Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen auf psychische Erkrankungen zurückführen lassen. Der Pflanzenstoff trägt durch seine Wirkung dazu bei, mit beispielsweise Stresssituationen gelassener umzugehen, ohne dabei die geistige Leistungsfähigkeit einzuschränken. 2016 fand eine Studie heraus, dass die Pflanze sogar gegen Depressionen eingesetzt werden könnte, da sie Ähnlichkeiten zu der Wirkung von Antidepressiva aufzeigt.

Hanf Gegen Schmerzen

2012 veröffentlichte das Journal of Experimental Medicine die Ergebnisse einer Studie. Diese Studie hatte zum Ziel, herauszufinden, ob sich CBD auch als Schmerzstiller eignet. Sie fand heraus, dass der Pflanzenstoff insbesondere bei chronischen Krankheiten Schmerzen Abhilfe schaffen kann. Diese Studie führte dazu, dass medizinisches Hanf von Ärzten inzwischen in ganz Deutschland verschrieben werden darf – zumindest bei schwereren Erkrankungen. Wenn Du aber beispielsweise unter Alltagsbeschwerden wie Rücken-, Kopf- und Menstruationsschmerzen leidest, kann das Öl der Hanfpflanze diese Schmerzen lindern. Erfahrungsberichte sprechen sogar davon, dass die Schmerzen ganz verschwinden.

Wirkung von CBD auf Krebserkrankungen

Krebs scheint oder ist immer noch das Oberthema, das Mediziner in aller Welt beschäftigt. Nicht verwunderlich daher, dass auch die Hanfpflanze für die Forschungen rund um die Heilung von Krebs untersucht wurde. The Journal of Pharmacology and Experimental Therapeutics publizierte hierzu die Ergebnisse einer Studie, die ergab, dass die Lebensfähigkeit von Tumorzellen durch die Zuführung von CBD deutlich sinkt. Diese Ergebnisse bestätigte auch eine Studie mit dem Namen „Cannabidiol induces rapid-acting antidepressant-like effects and enhances cortical 5-HT/glutamate neurotransmission: role of 5-HT1A receptors“, die 2016 veröffentlicht wurde. Auch bei Lungenkrebs und Brustkrebs erzielte der Pflanzenstoff eine hervorragende Wirkung.

Cannabidiol zur Linderung von Alzheimer-Symptomen

In Tierversuchen mit Mäusen, die an der Universität in Jerusalem durchgeführt wurden, konnten Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen zeigen, dass die Zufuhr von Cannabidiol dazu führt, der Degeneration des Gedächtnisses vorbzubeugen. Der neurodegenerative Prozess wurde in Teilen sogar verhindert. Und genau dieser neurodegenerative Prozess ist es, von dem Alzheimer-Patienten betroffen sind.

Schlussbemerkung

In den vergangenen Jahren wurden zahlreiche Studien zur Wirkung von Cannabidiol durchgeführt. So soll es neben den bereits genannten positiven Wirkungen sogar bei Epilepsie-Erkrankungen helfen, bei Multiple Sklerose, bei Krämpfen und Spasmen sowie bei rheumatischen Beschwerden. Aber auch bei kleineren Alltagsbeschwerden wie Erkältungen und Halsschmerzen. Fakt ist jedoch, dass die Pflanze eine ausgesprochen positive Wirkung auf Deine Gesundheit hat und deshalb wohl in naher Zukunft auch nicht mehr verrufen sein wird.

 

 

 

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