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Superfood Ingwer

 

 

 

Uralte Heilpflanze der Naturheilkunde

Superfood Ingwer

Was ist Ingwer?

Wo Ingwer genau seinen Ursprung hat, ist nicht hundertprozentig nachvollziehbar. Man vermutet jedoch, dass es aus Indonesien kommt. Als wahrscheinlich wird angenommen, dass Alexander der Große (356-323 v. Chr.) das Gewächs nach Europa gebracht hat.

Was hingegen nachvollziehbar ist, ist die lange Tradition der Zingiber-Gattung zugehörigen Pflanze. Seit mehr als 4000 Jahren nutzen die Menschen die Wurzel als Heil- und Würzpflanze.

Doch warum wird Ingwer eine heilende Wirkung nachgesagt und warum findet es sich heute auf der Superfood Liste?

Warum ist Ingwer ein Superfood?

Superfoods werden eine besonders gesundheitsfördernde Wirkung zugeschrieben. Sie enthalten von wichtigen Nährstoffen wie Vitaminen, Spurenelementen und Mineralstoffen besonders hohe Mengen, können sich aber auch durch bestimmte Enzyme positiv auf Deinen Organismus auswirken.

Ingwer allein kann mehr als 160 Inhaltsstoffe aufweisen, darunter große Mengen Vitamin C und B6, Eisen, Kalium und Kalzium, Phosphor, Natrium, Scharfstoffe und Diarylhetanoide.

Damit gehört die Wurzel eindeutig auf die Liste der Superfoods.

Ingwer Wurzel

Wie wirkungsvoll ist er für die Gesundheit?

Durch die oben aufgeführten Inhaltsstoffe hat er die Fähigkeit, sich durch verschiedene Wirkungsweisen positiv auf körperliche Beschwerden auszuwirken. Und das kann die Wurzel alles:


Ein natürliches Schmerzmittel

 

Synthetisch hergestellte Schmerzmittel haben häufig starke Nebenwirkungen und können, wenn sie regelmäßig in kurzen Abständen eingenommen werden, die Leber negativ beeinträchtigen. Eine Studie hat gezeigt, dass die scharfe Knolle eine Alternative zu diesen Schmerzmitteln sein kann, denn sie reduziert entzündungsbedingte Schmerzen und hat keine Nebenwirkungen.

Gegen Muskelschmerzen

Dieselbe Studie, die bereits genannt wurde, hat zudem herausgefunden, dass sich das Superfood positiv bei Muskelschmerzen auswirkt. Dazu wurde eine Gruppe Studierender aufgeteilt: Gruppe 1 erhielt rohen Ingwer, Gruppe 2 erhitzten und Gruppe 3 erhielt ein Placebopräparat. Nachdem die Teilnehmer allerhand sportliche Einlagen zur Forcierung von Muskelschmerzen hinlegen mussten, stellte sich heraus, dass diejenigen, die Ingwer erhielten, nachweislich weniger Muskelschmerzen hatten.

Bei Übelkeit

Auch wenn Du Dir womöglich nicht vorstellen kannst, dass so etwas Scharfes Deine Übelkeit nicht noch zusätzlich anheizt, sondern gegen sie helfen soll, ist inzwischen unumstritten, dass die Inhaltsstoffe des Wurzelgewächses gegen zahlreiche Beschwerden eingesetzt werden können. Die chinesische Medizin beispielsweise arbeitet ebenso wie die indische seit fast 3000 Jahren mit Ingwer, setzt ihn gegen Übelkeit, aber auch gegen Gelenkschmerzen, chronischen Husten und Magen-Darm-Beschwerden ein – und zwar erfolgreich.

Bei Erkältungen und grippalen Infekten

Grippe und Erkältungen gehen oft einher mit Kopf- und Gliederschmerzen, aber auch mit allgemeinem Unwohlsein; Du wirst Dich sicher noch an Deine letzte Grippe erinnern. Letzten Endes bleibt da natürlich nur „aussitzen“, aber Du kannst die Symptome durch Ingwer deutlich lindern. Von der schmerzstillenden Wirkung hast Du bereits erfahren, aber Ingwer schafft es auch durch seinen hohen Anteil an Vitamin C die Genesung zu beschleunigen. Außerdem sorgen die Shogaole und Gingerole der Wurzel mit ihrer Schärfe dafür, dass Du ins Schwitzen kommst, was der Heilung ebenso zuträglich ist, wie die schleimlösende Funktion des Ingwers.

Zum Schutz der Augen

Das Superfood ist aber auch eine hervorragende Präventionsmaßnahme gegen Augenkrankheiten wie zum Beispiel dem grauen Star. Hierbei hilft die Wurzel dabei, die Entwicklung dieser Sehnervkrankheiten hinauszuzögern oder sogar zu verhindern, wie eine Studie bewiesen hat.

Ingwer Tee

Fazit

Ingwer kann mit all seinen gesundheitsfördernden Wirkungen so manch einem synthetisch hergestellten Medikament etwas vormachen. Es lindert Schmerzen, wirkt präventiv gegen bestimmte Krankheiten und trägt zu einer schnelleren Genesung bei. Die Wurzel kannst Du als Tee aufbrühen, als Zutat in zum Beispiel eine selbstgemachte Kürbissuppe geben oder geschnitten in ein Glas kühles Wasser legen.

 

 

 

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