Skip to main content

Quinoa

Das Superfood schlechthin für eine gesunde und glutenfreie Ernährung.

 

 

Superfood Quinoa

Lila Quinoa

Quinoa ist im wahrsten Sinne des Wortes in aller Munde. Die leicht nussig schmeckenden kleinen Körner stecken voller wertvoller Nährstoffe, die andernfalls schwer zu bekommen sind. Sie sind zudem nicht schwer zu verarbeiten und schmecken zu fast allem. Doch was macht das Inkakorn wirklich zum Superfood?

Was ist Quinoa?

In den Anden ist Quinoa seit 5000 Jahren als anspruchslose Kulturpflanze bekannt. Deswegen trägt es auch die Namen Inkareis oder Inkakorn. Es diente der Bevölkerung in den Höhenlagen der Anden jahrtausendelang als Grundnahrungsmittel, denn Mais konnte so hoch oben nicht mehr angebaut werden. Verzehrt wurden sowohl die Samen als auch Blüten und Blätter der Pflanze, während wir hierzulande vor allem die Samen essen. Diese gehören zu den Pseudogetreiden, was bedeutet, dass sie zwar an Getreide erinnern und wie dieses verwendet werden können, aber keines sind.

 

Warum ist Quinoa ein Superfood?

Als Pseudogetreide enthält das Inkakorn kein Gluten und eignet sich somit als vollwertiger Getreideersatz bei Gluten-Unverträglichkeit. In der vegetarischen und veganen Küche wird es aufgrund seiner Nährstoffzusammensetzung so gerne verwendet, denn in Quinoa stecken Mikronährstoffe, die andernfalls schwer zu bekommen sind – und das gilt auch für Fleischesser.

Beispielsweise liefert es sehr viel Kalium, Phosphor, Magnesium und Calcium. Auch Eisen und Zink finden sich in den nussig schmeckenden Samen. Mit einer 100 g-Portion ist der Tagesbedarf an Eisen und Magnesium zu einem Drittel gedeckt. Darüber hinaus liefert Quinoa die Vitamine A, E und B1 sowie wertvolle Folsäure.

Ein echtes Superfood sind die Inkakörner auch deswegen, da sie verhältnismäßig viel Eiweiß liefern. Mehr noch – sie enthalten alle essenziellen Aminosäuren, die der Mensch braucht. Der Bedarf kann durch das Superfood gedeckt werden.

 

Vorteile von Quinoa

 

Unter Vegetariern und Veganern erfreut sich das Inkakorn großer Beliebtheit, da es viel Eiweiß und Mineralstoffe liefert, die durch den Fleischverzehr fehlen. Hinzu kommt, dass es leicht zu verarbeiten und mittlerweile auch so weit verbreitet ist, dass es im Supermarkt zu bekommen ist.

Die nussigen Samen lassen sich genauso wie Getreide zubereiten und verwenden, sie müssen lediglich etwas länger in Wasser gekocht werden. Außerdem ist Quinoa sehr vielseitig verwendbar, denn trotz seinem leichten Eigengeschmack passt es zu allem. Es kann beispielsweise als Ersatz für Hackfleisch oder Reis verwendet werden, genauso lassen sich daraus aber auch Gerichte zum Frühstück zubereiten.

Besonders ansprechend sieht es mit farbigen Quinoasamen aus, die es beispielsweise in schwarz, lila oder rosa gibt.


Der gesundheitliche Aspekt

Quinoa Salat

Quinoa Salat


Quinoa als Krebs-Schutz

Lysin ist eine essenzielle Aminosäure, die Bindegewebe reparieren kann. Krebsgeschwüre wiederum zerstören Bindegewebe und können sich nur dadurch ausbreiten. Eine ausreichende Versorgung mit Lysin, welches im Inkareis enthalten ist, kann also helfen, Krebserkrankungen vorzubeugen oder ihre Ausbreitung zu hemmen, wenn sie schon entstanden sind.

Quinoa bei Blutzuckerproblemen

Da der Inkareis einen sehr niedrigen glykämischen Index hat, eignet er sich optimal zur Ernährung bei Blutzuckerproblemen oder Erkrankungen wie Diabetes. Nebenbei bietet er dadurch entzündlichen Pilzerkrankungen wie Candida-Infektionen – anders als Getreide – keinerlei Ernährungsgrundlage und hilft mit, diese abheilen zu lassen.

Quinoa gegen Migräne

Menschen mit Migräne profitieren vom hohen Magnesiumgehalt des Inkakorns. Dieses hilft, die Gefäße zu entspannen und einer erneuten Migräne-Attacke vorzubeugen. Bei regelmäßigem Verzehr berichten Betroffene von seltener auftretenden Schmerzen.


Fazit

Superfoods kommen eben doch nicht immer vom heimischen Acker – das beweisen die nussigen Samen jeden Tag aufs Neue. Insbesondere für Vegetarier und Veganer gehört das Inkakorn fest auf den Speiseplan, denn es liefert genau das, woran sie schnell einen Mangel entwickeln können. Von Frühstück bis Abendessen gibt es etliche Ideen, das Superfood kreativ neu zu interpretieren.

 

 

 

↑ nach oben